Ah, Mauretanien! Schon allein der Name weckt doch sofort das Gefühl von weiten Wüsten, uralten Karawanenrouten und einem Hauch von Abenteuer, oder? Viele von euch haben mich in letzter Zeit gefragt, wie es eigentlich mit der Einreise in dieses faszinierende Land aussieht.

Ich kann das gut verstehen, denn gerade wenn man sich auf weniger ausgetretene Pfade begibt, ist eine gute Vorbereitung das A und O. Man hört ja die wildesten Geschichten über Bürokratie und lange Wartezeiten, und ich muss zugeben, als ich meine erste Reise dorthin geplant habe, war ich auch ein wenig verunsichert.
Aber keine Sorge, das muss euch nicht den Schlaf rauben! Es ist definitiv machbar, und mit den richtigen Informationen wird eure Reiseplanung zum Kinderspiel.
In Zeiten, in denen immer mehr Reisende abseits der Touristenhochburgen authentische Erlebnisse suchen und vielleicht sogar überlegen, ob Mauretanien ein spannender Spot für Remote Work sein könnte, ist es wichtiger denn je, genau zu wissen, was einen an den Grenzen erwartet.
Ich habe mich für euch schlau gemacht und zeige euch heute, wie ihr ohne Kopfzerbrechen in dieses beeindruckende Land kommt. Lasst uns die aktuellen Bestimmungen und meine persönlichen Empfehlungen unter die Lupe nehmen, damit euer Abenteuer gleich richtig beginnt.
Ganz genau schauen wir uns die Schritte für eine reibungslose Einreise an! *
Der Weg ist das Ziel: Dein digitaler Zugang zum mauretanischen Abenteuer
Das e-Visum – Dein Schlüssel zur Wüstenromantik
Ach, Leute, ich kann es gar nicht oft genug betonen: Die Zeiten, in denen man noch am Flughafen oder an der Grenze sein Visum für Mauretanien bekommen konnte, sind passé!
Seit Januar 2025 ist hier eine ganz klare Marschrichtung vorgegeben: Das Visum muss *ausschließlich* vorab online beantragt werden. Stellt euch vor, ihr steht nach einer langen Reise müde am Schalter und dann die böse Überraschung – das wäre doch ein echter Albtraum, oder?
Das Auswärtige Amt und auch meine eigenen Recherchen zeigen eindeutig: Ohne das vorher beantragte e-Visum gibt es keinen Einlass. Das Ganze ist gar nicht so kompliziert, wie es sich vielleicht anhört.
Man beantragt es ganz bequem von zu Hause aus, lädt alle nötigen Dokumente hoch und wartet auf die Bestätigung. Ich persönlich finde das sogar viel entspannter, weil man dann schon vor der Reise weiß, dass alles geregelt ist.
Keine langen Schlangen, kein unnötiger Stress am Grenzposten. Es gibt e-Visa für 30 Tage, was für die meisten Urlaubsreisen absolut ausreicht, aber auch für längere Aufenthalte von 90 oder sogar 360 Tagen, was für digitale Nomaden oder Langzeitreisende super ist.
Wichtig ist, dass ihr den Ausdruck des e-Visums dabei habt, wenn ihr einreist. Das wird nämlich ganz genau kontrolliert.
Die Liste der Must-Haves: Dokumente und genaue Fristen
Was braucht ihr also konkret für dieses digitale Visum? Neben einem Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss – das ist übrigens eine goldene Regel für fast alle Fernreisen, merkt euch das!
– sind auch ein aktuelles Passfoto (biometrisch, versteht sich) und Nachweise eurer Reisepläne erforderlich. Denkt an eine Hotelreservierung, ein Flugticket oder einen Routenplan.
Seid hier so präzise wie möglich, denn das hilft den Behörden, eure Reiseabsichten nachzuvollziehen. Und glaubt mir, je weniger Rückfragen es gibt, desto schneller geht der Prozess.
Auch wenn der vorläufige Reisepass für die Einreise akzeptiert wird, würde ich persönlich immer den “richtigen” Reisepass bevorzugen, einfach um auf Nummer sicher zu gehen.
Kinderreisepässe sind ebenfalls in Ordnung. Aber bitte, lasst den Personalausweis zu Hause, der reicht hier definitiv nicht aus. Das Online-Formular will alle Angaben akkurat und ohne Fehler haben, also nehmt euch wirklich die Zeit dafür.
Ich hab’s selbst erlebt, ein kleiner Zahlendreher kann da schon für unnötige Verzögerungen sorgen.
Dein Reisepass – Mehr als nur ein Dokument
Gültigkeit und Art des Dokuments: Was wirklich zählt
Euer Reisepass ist in Mauretanien nicht einfach nur ein Stück Papier, das eure Identität bestätigt. Er ist euer wichtigster Begleiter, der wortwörtlich Türen öffnet – oder eben verschließt, wenn er nicht den Anforderungen entspricht.
Ich habe schon so oft gesehen, wie Reisende am Flughafen abgewiesen wurden, nur weil ihr Pass nicht die Mindestgültigkeit hatte. Das ist wirklich herzzerreißend!
Für Mauretanien gilt: Euer Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Das ist wirklich eine absolute Grundvoraussetzung, und ich kann euch nur raten, das lieber dreimal zu überprüfen, bevor ihr auch nur einen Flug bucht.
Wer mit einem vorläufigen Reisepass reist, hat hier ebenfalls gute Karten, denn auch dieser wird akzeptiert. Für Familien mit Kindern ist es gut zu wissen, dass auch Kinderreisepässe für die Einreise in Ordnung sind.
Aber bitte, lasst euren deutschen Personalausweis zu Hause. Er ist für Reisen innerhalb der EU super, aber für Mauretanien nicht ausreichend. Wenn ihr aus Versehen den falschen Pass einsteckt, kann das wirklich euren gesamten Trip ruinieren.
Rund um deine Gesundheit: Gut geschützt ins Wüstenabenteuer
Impfungen: Was ist ein Muss, was eine Empfehlung?
Wenn es um die Gesundheit auf Reisen geht, bin ich immer pingelig. Und das solltet ihr auch sein! Für die direkte Einreise aus Deutschland nach Mauretanien gibt es zum Glück keine *Pflichtimpfungen*, das ist doch schon mal eine gute Nachricht, oder?
Aber Achtung: Wenn ihr vorher durch ein Gelbfieber-Gebiet reist, müsst ihr einen Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung vorlegen. Das ist wirklich wichtig, sonst wird es eng an der Grenze!
Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Impfungen, die zwar nicht vorgeschrieben, aber dringend empfohlen werden. Ich persönlich lasse mich immer gegen Hepatitis A und Poliomyelitis impfen, wenn ich in diese Regionen reise.
Das gibt mir einfach ein besseres Gefühl der Sicherheit. Gerade Polio-Fälle wurden in Mauretanien gemeldet, da sollte der Impfschutz also wirklich aktuell sein, besonders bei längeren Aufenthalten.
Wenn ihr wie ich auch mal abseits der Touristenpfade unterwegs seid und vielleicht sogar längere Zeit bleibt oder viel Kontakt zu Einheimischen habt, dann solltet ihr auch über Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken nachdenken.
Das ist ein breiter Schutz, der sich wirklich auszahlen kann.
Persönliche Schutzmaßnahmen und Malariaprophylaxe
Neben den Impfungen ist der persönliche Schutz vor Ort entscheidend. Mauretanien ist in weiten Teilen ein Malariagebiet, besonders in den südlichen Regionen.
Das bedeutet für uns: Mückenschutz, Mückenschutz, Mückenschutz! Ich packe immer ein gutes DEET-haltiges Spray ein und schlafe, wenn möglich, unter einem Moskitonetz.
Auch lange Kleidung, besonders in der Dämmerung und nachts, ist super wichtig. Und ganz ehrlich, lasst euch unbedingt von eurem Hausarzt oder einem Tropenmediziner beraten, welche Malariaprophylaxe für *euch* die richtige ist.
Jeder Körper reagiert anders, und es gibt verschiedene Optionen. Denkt auch an die allgemeine Hygiene, besonders beim Essen und Trinken. Nur abgekochtes Wasser oder Flaschenwasser, Obst schälen, auf rohes Fleisch verzichten – das sind so die Klassiker, aber sie sind Gold wert, um Darminfektionen zu vermeiden.
Geld und Gepäck: Zwischen Ouguiya und Zollkontrolle
Die lokale Währung verstehen: Ouguiya (MRU) und cleveres Wechseln
So, kommen wir zu einem meiner Lieblingsthemen: Geld! In Mauretanien zahlt ihr mit dem Mauritanischen Ouguiya. Seit einer Währungsreform 2018 gibt es die neue Währungseinheit, deren ISO-Code MRU ist.
Das ist wichtig, denn die alten Kurse können verwirren. Aktuell bekommt man für einen Euro etwa 43 bis 44 MRU. Ich rate euch immer, den aktuellen Kurs kurz vor der Abreise noch einmal online zu checken, denn der kann sich täglich ändern.
Was ich persönlich ganz wichtig finde: Die Landeswährung, der Ouguiya, darf weder ein- noch ausgeführt werden. Das bedeutet, ihr wechselt Geld am besten vor Ort.
Euros könnt ihr bis zu einem Gegenwert von 1.000 USD einführen, höhere Beträge müssen deklariert werden. Das ist eine Regel, die man wirklich ernst nehmen sollte, um keine Probleme bei der Ausreise zu bekommen.
Ich habe gerne immer einen kleinen Notgroschen in Euro dabei, aber der Großteil meines Reisebudgets wird dann vor Ort getauscht. Achtung bei Kreditkarten: Sie werden nicht überall akzeptiert, besonders nicht in ländlichen Gebieten.
Bargeld ist hier König!

Zollbestimmungen: Was darf ins Gepäck – und was besser nicht?
Die Zollbestimmungen sind ein weiterer Punkt, der gerne mal Kopfzerbrechen bereitet. Aber keine Sorge, das ist machbar! Für den persönlichen Gebrauch dürft ihr 200 Zigaretten, 100 Zigarren oder 500g Tabak einführen.
Ganz wichtig: Die Einfuhr von Alkohol ist in Mauretanien strikt verboten. Das Land ist muslimisch geprägt, und die Gesetze sind hier sehr klar. Versucht gar nicht erst, eine Flasche Wein oder Bier einzuschmuggeln, das gibt nur Ärger und führt zur sofortigen Beschlagnahmung.
Ich habe selbst gesehen, wie genau hier kontrolliert wird. Auch Waffen und Drogen sind selbstverständlich tabu. Wenn ihr Jagdwaffen mitführen wollt, braucht ihr dafür eine vorherige Genehmigung.
Bei der Einreise mit Hunden oder Katzen benötigt ihr ein tierärztliches Gesundheitszeugnis und einen Tollwutimpfnachweis. Das Gesundheitszeugnis sollte nicht älter als eine Woche sein.
Mir ist es immer lieber, hier übervorsichtig zu sein und lieber einmal zu viel zu fragen, als am Zoll eine böse Überraschung zu erleben.
| Thema | Wichtige Info | Meine Empfehlung |
|---|---|---|
| Visum | Seit Jan. 2025 nur noch e-Visum (online) vorab. Gültig für 30, 90 oder 360 Tage. | Frühzeitig online beantragen und Ausdruck mitführen. |
| Reisepass | Mindestens 6 Monate bei Einreise gültig. Vorläufiger Reisepass und Kinderreisepass akzeptiert, Personalausweis nicht. | Gültigkeit unbedingt prüfen. Normalen Reisepass bevorzugen. |
| Gelbfieberimpfung | Nicht Pflicht bei Direkteinreise aus DE. Pflicht bei Einreise aus Gelbfiebergebiet. | Bei vorherigem Aufenthalt in Endemiegebieten unbedingt Impfnachweis dabei haben. |
| Alkohol-Einfuhr | Komplett verboten. | Finger weg! Absolut keine Versuche, Alkohol einzuführen. |
| Währung | Mauritanischer Ouguiya (MRU). 1 EUR ≈ 43-44 MRU. Nicht ein- oder ausführbar. | Bargeld in Euro mitnehmen und vor Ort wechseln. Kreditkarten nur begrenzt nutzbar. |
Kultur und Sicherheit: Dein Kompass für Mauretanien
Respekt vor den Gepflogenheiten: Zwischen Scharia und Gastfreundschaft
Mauretanien ist ein Land mit tief verwurzelten muslimischen Traditionen, und das spiegelt sich natürlich auch in den Gesetzen und dem öffentlichen Leben wider.
Die Scharia ist die Rechtsgrundlage, und das solltet ihr immer im Hinterkopf haben. Für uns Reisende bedeutet das vor allem: Respekt. Kleidet euch bedeckt, besonders wenn ihr religiöse Stätten besucht.
Ich trage dort immer lange Hosen oder Röcke und bedecke meine Schultern. Das ist nicht nur eine Geste des Respekts, sondern hilft auch, unnötige Aufmerksamkeit zu vermeiden.
Alkohol ist, wie schon erwähnt, tabu, auch der Konsum in der Öffentlichkeit. Das mag für den einen oder anderen gewöhnungsbedürftig sein, aber wenn man sich darauf einlässt, ist es wirklich kein Problem.
Achtet auf eure Ausdrucksweise und Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit. Was bei uns vielleicht normal ist, kann hier schnell als anstößig empfunden werden.
Homosexuelle Handlungen oder außereheliche Beziehungen werden hart bestraft, das ist ein ernstes Thema, das man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Und noch ein Tipp: Wenn ihr Personen fotografieren möchtet, fragt immer freundlich um Erlaubnis! Das ist nicht nur höflich, sondern vermeidet auch Missverständnisse.
Sicherheit im Land: Wo Vorsicht geboten ist
Gerade beim Thema Sicherheit bin ich immer sehr ehrlich zu euch, denn eure Sicherheit geht vor. Das Auswärtige Amt spricht für Mauretanien eine Teilreisewarnung aus, und es gibt bestimmte Regionen, die man meiden sollte.
Das betrifft vor allem die Grenzgebiete zu Algerien und Mali sowie die Westsahara. Hier besteht ein erhöhtes Risiko durch bewaffnete Banden und terroristische Gruppierungen, die auch Entführungen nicht scheuen.
Ich persönlich würde diese Gebiete definitiv meiden und mich immer an die Empfehlungen des Auswärtigen Amtes halten. Auch in anderen entlegenen Gebieten der Sahara und Sahelzone ist Vorsicht geboten.
In der Hauptstadt Nouakchott ist die Lage zwar anders, aber auch hier sollte man immer wachsam sein, besonders nachts. Ich bin immer mit einem gesunden Menschenverstand unterwegs, achte auf meine Umgebung und versuche, nicht auffällig zu sein.
Lasst wertvolle Gegenstände, die ihr nicht unbedingt braucht, im Hotel und seid vorsichtig mit dem Zeigen von Reichtum. Es ist auch ratsam, sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes einzutragen – das ist eine kleine Absicherung, falls doch mal etwas passieren sollte.
Dein Roadtrip durch Mauretanien: Mit dem eigenen Fahrzeug
Führerschein und Versicherung: Papierkram für Autofahrer
Für alle Abenteurer unter euch, die Mauretanien am liebsten auf vier Rädern erkunden möchten – und ich kann euch sagen, die Landschaft ist dafür wie gemacht!
–, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Ihr braucht unbedingt einen internationalen Führerschein. Aber Achtung, der ist immer nur in Verbindung mit eurem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Also beide Dokumente einstecken! Ohne euren nationalen Führerschein ist der internationale Schein quasi wertlos. Bei der Einreise mit dem Fahrzeug benötigt ihr auch eine international gültige Versicherung.
Ich habe meine immer schon vorab bei meiner Versicherung in Deutschland beantragt und mir eine französischsprachige Bescheinigung ausstellen lassen, das macht die Sache an der Grenze viel einfacher.
Man kann aber auch eine Versicherung direkt an der Grenze abschließen, falls das im Vorfeld nicht geklappt hat. Und noch ein kleiner Tipp, der mir selbst schon viel Ärger erspart hat: In der Praxis wird bei der Einreise mit dem Fahrzeug zwar kein Zollbürgschein (Carnet de Passage) mehr verlangt und auch keine Fahrzeugkaution, aber das Fahrzeug wird in euren Reisepass eingetragen.
Wenn ihr also vorhabt, das Auto in Mauretanien zu verkaufen – was ich persönlich nicht empfehlen würde, außer ihr seid echte Profis –, dann müsst ihr das zusammen mit dem Käufer bei der Zolldirektion in Nouakchott melden.
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Na, ihr Lieben, ich hoffe, dieser kleine Einblick in die Reisevorbereitungen für Mauretanien hat euch geholfen, ein klares Bild zu bekommen! Ich weiß, es klingt vielleicht nach viel Bürokratie und einigen Regeln, die man beachten muss. Aber glaubt mir, die Mühe lohnt sich! Wenn ihr erst einmal dort seid, die Weite der Wüste spürt, die unfassbare Gastfreundschaft erlebt und die einzigartige Kultur Mauretaniens aufsaugt, dann sind all die Vorbereitungen schnell vergessen. Es ist ein Land, das einen sofort in seinen Bann zieht und unvergessliche Erinnerungen schafft. Packt eure Abenteuerlust ein und lasst euch auf dieses faszinierende Fleckchen Erde ein!
Nützliche Informationen, die man kennen sollte
1. E-Visum ist Pflicht: Seit Januar 2025 müsst ihr euer Visum für Mauretanien unbedingt online und vorab beantragen. Ohne geht es nicht – plant das unbedingt frühzeitig ein und habt den Ausdruck dabei! Das erspart euch unnötigen Stress bei der Einreise.
2. Reisepass-Gültigkeit: Euer Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Das ist eine absolute Grundregel und gilt für die meisten Fernreisen. Überprüft das lieber dreimal, bevor ihr bucht!
3. Gesundheitsvorsorge ist Gold wert: Auch wenn nicht alle Impfungen Pflicht sind, informiert euch unbedingt über empfohlene Schutzmaßnahmen. Besonders wichtig ist der Nachweis der Gelbfieberimpfung, wenn ihr aus einem Risikogebiet einreist. Und unterschätzt nie den Mückenschutz in Malariagebieten!
4. Geldmanagement: Die lokale Währung, der Mauritanische Ouguiya (MRU), darf weder ein- noch ausgeführt werden. Nehmt Bargeld in Euro mit und wechselt es vor Ort in den offiziellen Wechselstuben. Kreditkarten sind außerhalb der großen Städte selten nutzbar – Bargeld ist hier einfach der beste Freund.
5. Kulturellen Respekt zeigen: Mauretanien ist ein muslimisches Land mit eigenen Regeln und Traditionen. Kleidet euch bedeckt, besonders an religiösen Stätten, und respektiert die strengen Verbote bezüglich Alkoholkonsum. Ein freundliches Lächeln und ein bisschen Anpassung öffnen euch viele Türen.
Wichtige Punkte zusammengefasst
Meine Lieben, um eure Reise nach Mauretanien wirklich zu einem Erfolg zu machen und böse Überraschungen zu vermeiden, fasse ich die essenziellen Punkte noch einmal zusammen. Denkt unbedingt daran, dass das e-Visum seit Januar 2025 der einzige Weg ist, ins Land zu kommen. Also, keine Experimente am Flughafen, sondern rechtzeitig online beantragen! Euer Reisepass muss bei der Einreise noch ein halbes Jahr gültig sein – das ist ein absolutes Muss, checkt das doppelt und dreifach. In Sachen Gesundheit seid ihr mit den empfohlenen Impfungen und einem guten Mückenschutz auf der sicheren Seite, vor allem wenn ihr aus Gelbfiebergebieten kommt. Bezüglich des Geldes: Euros mitnehmen und vor Ort in Ouguiya wechseln, denn Bargeld ist in Mauretanien unverzichtbar und Kreditkarten eher die Ausnahme. Und ganz wichtig: Respektiert die lokalen Sitten und Gebräuche, kleidet euch angemessen und haltet euch vom Alkoholkonsum fern. Seid in Bezug auf die Sicherheit immer wachsam, besonders in abgelegenen Gebieten und meidet die vom Auswärtigen Amt ausgewiesenen Risikozonen. Wer mit dem eigenen Auto unterwegs ist, braucht den internationalen Führerschein in Kombination mit dem nationalen. Wenn ihr all das beherzigt, steht eurem unvergesslichen Mauretanien-Abenteuer nichts mehr im Wege. Es ist ein Land, das euch mit offenen Armen und einer einzigartigen Kultur empfangen wird, wenn ihr die Hausaufgaben gemacht habt. Ich wünsche euch eine fantastische Reise und bin schon gespannt auf eure Erlebnisse!
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: n überhaupt und ich habe mich da ganz frisch für euch schlau gemacht, weil sich da
A: nfang 2025 etwas geändert hat. Früher ging es ja oft noch mit einem Visum bei Ankunft, aber das ist jetzt Geschichte, zumindest für uns Deutsche. Seit Januar 2025 müsst ihr euer Visum für Mauretanien ausschließlich online beantragen, also als e-Visum, und zwar bevor ihr überhaupt eure Reise antretet.
Das ist super wichtig, um böse Überraschungen am Flughafen zu vermeiden. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie nervenaufreibend es sein kann, wenn man am Schalter steht und plötzlich Hürden auftauchen, die man nicht auf dem Schirm hatte.
Also, nehmt euch das wirklich zu Herzen! Für die Beantragung des e-Visums benötigt ihr ein paar Dinge:
Zuerst einmal euren Reisepass. Der muss bei eurer Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Das ist eine Standardregel, aber man vergisst sie im Eifer des Gefechts schnell mal. Dann braucht ihr ein digitales Passfoto – und achtet wirklich darauf, dass es biometrisch ist und die genauen Vorgaben zu Pixel- und Dateigröße erfüllt.
Die Mauretanier nehmen das sehr genau! Und zu guter Letzt müsst ihr reisebegründende Unterlagen hochladen. Das können zum Beispiel eine Hotelreservierung, ein detaillierter Reiseplan, ein Flugticket oder eine Einladung sein.
Je ausführlicher und schlüssiger ihr das darstellt, desto besser läuft es. Das e-Visum wird in der Regel für 30 Tage und eine einmalige Einreise erteilt.
Falls ihr einen längeren Aufenthalt oder mehrere Einreisen plant, ist das in Ausnahmefällen auch möglich, dann müsst ihr aber eine plausible Begründung liefern.
Die genauen Kosten für das e-Visum können variieren, aber rechnet mit etwa 62,50 Euro für einen kürzeren Aufenthalt. Denkt dran, alle Angaben wahrheitsgemäß zu machen, denn Ungereimtheiten können die Bearbeitung wirklich in die Länge ziehen.
Und wer will das schon, wenn das Abenteuer ruft? Q2: Welche Impfungen sind für eine Reise nach Mauretanien unbedingt notwendig oder besonders empfehlenswert?
A2: Puh, das Thema Gesundheit ist auf Reisen, besonders in so einem Land wie Mauretanien, immer ein ganz wichtiges. Ich kann euch nur raten, das nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und euch frühzeitig, am besten schon Wochen vor der Abreise, bei eurem Hausarzt oder einem Tropenmediziner beraten zu lassen.
Die haben einfach den besten Überblick über euren individuellen Schutz und die aktuelle Lage. Grundsätzlich gilt: Eure Standardimpfungen wie Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Masern sollten natürlich aktuell sein.
Zusätzlich dazu sind für Mauretanien einige spezielle Impfungen ganz klar empfohlen, und manche sogar unter bestimmten Umständen vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung zum Beispiel ist Pflicht, wenn ihr aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet einreist.
Wenn ihr direkt aus Deutschland kommt, dann nicht, aber wenn ihr eine Rundreise macht und vorher in einem betroffenen Land wart, ist der Nachweis unerlässlich!
Ich hab selbst schon erlebt, wie schnell man in Kontrollen kommt, wo sowas gecheckt wird, also lieber safe als sorry. Darüber hinaus empfehle ich euch dringend, euch gegen Hepatitis A und Poliomyelitis (Kinderlähmung) impfen zu lassen.
Je nachdem, wie eure Reise aussieht und wie viel Kontakt ihr mit der lokalen Bevölkerung oder unter weniger hygienischen Bedingungen habt, können auch Impfungen gegen Hepatitis B, Meningokokken (ACWY), Tollwut und Typhus sinnvoll sein.
Ein ganz großer Punkt in Mauretanien ist der Mückenschutz! Gerade in den südlichen Landesteilen und besonders zwischen Juni und Dezember gibt es ein hohes Malariarisiko.
Aber auch Denguefieber und Chikungunyafieber werden von Mücken übertragen. Also, immer schön Mückenschutzmittel mit DEET oder Icaridin dabei haben, lange Kleidung tragen, besonders in der Dämmerung und nachts, und eventuell ein imprägniertes Moskitonetz verwenden.
Man kann auch eine Malaria-Prophylaxe in Betracht ziehen – das besprecht ihr am besten mit eurem Arzt. Mir persönlich ist lieber, ich habe zu viel Schutz als zu wenig, gerade wenn man sich abseits der Touristenpfade bewegt.
Q3: Gibt es neben Visum und Impfungen noch andere wichtige Dinge, die ich für die Einreise und meinen Aufenthalt in Mauretanien beachten sollte? A3: Ja, da gibt es definitiv noch ein paar Punkte, die ich euch ans Herz legen möchte, damit eure Reise so reibungslos und angenehm wie möglich wird.
Manchmal sind es ja die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen! 1. Zoll und Finanzen: Euer Reisepass muss, wie gesagt, mindestens sechs Monate über die geplante Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.
Was Geld angeht, die mauretanische Landeswährung Ouguiya (MRU) darf weder ein- noch ausgeführt werden. Fremdwährungen, also Devisen, könnt ihr bis zu einem Gegenwert von 1.000 US-Dollar ein- und ausführen.
Höhere Beträge müsst ihr unbedingt deklarieren, sonst gibt es bei der Ausreise womöglich unnötigen Ärger. Und ganz wichtig: Alkohol und Schweinefleischprodukte sind strengstens verboten und dürfen nicht ins Land gebracht werden.
Mauretanien ist ein muslimisches Land, und das muss man respektieren. Ich hatte mal einen Kumpel, der das mit dem Alkohol vergessen hatte und sein Gepäck wurde durchsucht…
keine schöne Erfahrung, glaubt mir! 2. Sicherheit und Respekt: Mauretanien ist faszinierend, aber es ist kein typisches “Urlaubsland”.
Es gibt eine Teilreisewarnung und ein erhöhtes Entführungsrisiko außerhalb der Hauptstadt Nouakchott, besonders nachts. Ich würde euch wirklich davon abraten, auf eigene Faust in entlegene Wüstengebiete zu fahren oder die Landgrenzen zu Algerien oder Mali zu passieren.
Haltet euch an die Empfehlungen des Auswärtigen Amtes. Und ganz wichtig: Respektiert die lokalen Sitten und Gebräuche. Mauretanien ist tief religiös, die Rechtsgrundlage ist die Scharia.
Das Fotografieren militärischer Anlagen ist streng verboten, und auch bei Personen sollte man immer vorher um Erlaubnis fragen. 3. Reiseversicherung: Das ist eigentlich ein Muss für jede Reise, aber für Mauretanien ganz besonders: Schließt eine umfassende Reisekrankenversicherung ab, die auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland abdeckt.
Die medizinische Versorgung ist nicht mit unserer vergleichbar, und im Notfall ist es Gold wert, gut abgesichert zu sein. Ich spreche da aus Erfahrung – man denkt immer, einem passiert nichts, aber Vorsorge ist besser als Nachsorge!
4. Mobiles Reisen: Falls ihr mit dem eigenen Fahrzeug reisen wollt (was in Mauretanien schon ein Abenteuer für sich ist!), braucht ihr eine international gültige Fahrzeugversicherung mit französischsprachiger Bescheinigung oder schließt eine an der Grenze ab.
Und ein internationaler Führerschein ist sehr empfehlenswert. Achtung, es gibt auch Altersbeschränkungen für Fahrzeuge, die ins Land dürfen – oft sind Autos, die älter als 8 Jahre sind, nicht mehr erlaubt.
Auch hier lohnt es sich, sich vorher genau zu erkundigen. Mit diesen Tipps seid ihr aber schon mal bestens gerüstet für eine unvergessliche Reise nach Mauretanien.
Es ist ein Land voller Wunder, das darauf wartet, von euch entdeckt zu werden, und mit der richtigen Vorbereitung wird es ein echtes Highlight!






